Okay, es hat mal wieder länger gedauert, bis ich mich zum erneuten bloggen aufraffen konnte. Man kann aber wirklich nicht behaupten, dass die vielen Kommentare mich zum schreiben motivieren würden.
Nach Halifax ging es nach durchgemachter Nacht am Flughafen (hey, das war ein Spaß) in die, meiner Meinung nach, schönste Stadt Kanadas. Eine ganze Woche hat es mich in Montréal gehalten, was auch an meinen super tollen Gastgebern Steffi und Lukas, die hiermit nochmal ganz lieb gegrüßt seien, lag. Ich kam in Montréal auch dazu, zum ersten mal ein Formel 1 Rennen live mitzuerleben, war ganz lustig!
Montréal itself (hilfe, wo sind denn die deutschen Wörter) ist wirklich super schön, lebhaft und abwechslungsreich. Würde ich französisch sprechen, wäre das definitiv eine Stadt, in der ich es länger aushalten könnte. Ganz nett fand ich auch Quebec City, es hat allerdings völlig gereicht, da nur für einen Tag hinzufahren, mich von einer Arbeitskollegin aus Whistler etwas rumführen zu lassen und ein weiteres Foto des meistfotografiertesten Hotels der Welt zu schießen.
Nach einigen weiteren Tagen Montréal war die nächste Station Toronto. Da, und auch an den Niagara-Fällen hat es mir ganz gut gefallen, Toronto ist ebenfalls eine sehr abwechslungsreiche und tolle Stadt. Und hier hab ich auch wieder mal erlebt was es heißt, seine Pläne, ohne groß darüber nachzudenken, vom einen auf den anderen Tag ändern zu können. Hab nämlich Sarah kennengelernt, die einen Tag später nach Vancouver geflogen ist um dort eine Freundin von zuhause zu treffen und eine Woche später mit der einen Rockies-Roadtrip zu starten. Überlegt hab ich nur Sekunden, bevor ich dann auch den Bus nach Vancouver gebucht habe.
4 Tage im Bus – das war ein Spaß. Eigentlich könnte ich über die ganze Fahrt schon fast ein Buch schreiben. Von komischen Leuten, Umwegen und Verzögerungen, tollen Landschaften und wie es so ist, früh morgens einen Verrückten im Bus zu haben, der schlussendlich von der Polizei abgeführt wird. Nach dem zweiten Tag konnte ich auch wirklich keine Menschen mehr sehen, was angesichts der Tatsache, dass ich in einem Bus saß, eher schwierig war.
Aber auch die Tage gingen vorbei und spätestens, als ich endlich in Pemberton angekommen war, war mir klar, dass die Busfahrt, im Nachhinein gesehen, eine richtig tolle Erfahrung war!
Tut mir Leid, dass die Bilder etwas ungeordnet und vor dem Text sind, aber irgendwie kann ich die gerade nicht verschieben!
