Dienstag, 27. Oktober 2009
Die letzten Tage und das erste Training
Aber es fällt mir einfach schwer, welche zu schreiben, wenn nicht wirklich etwas passiert!
Ich werde nun einfach ne grobe Zusammenfassung der letzten Tage schreiben.
Am Samstag ging es für zwei Tage auf nach Vancouver. Und ich muss sagen, die Stadt hat mir dieses mal schon ein Stückchen besser gefallen. Lag vielleicht auch an der Gewissheit, dass ich nur für zwei Nächte da bin. Außerdem hatte ich mich so auf das Hostel gefreut, da es eines der wenigen ist, bei dem ein Frühstück angeboten wird und dazu noch ein richtig gutes – meiner Meinung nach.
Am Sonntag ging es dann auf große Shoppingtour, ganz Vancouver-Like natürlich bei Regen!
Hab aber die wichtigen Dinge alle gefunden und konnte mich zurückhalten, mehr Geld als nötig auszugeben.
In meinem Zimmer waren auch zwei Mädels aus dem Großraum Stuttgart, die waren echt supernett. Leider waren die zwei Tage zum richtigen kennenlernen zu kurz, ich hoff aber, dass ich die beiden nochmal wiedersehen werde.
Gestern ging es dann auch schon wieder zurück über den Sea-to-Sky Highway – den ich auch nach dreimaligem Fahren noch toll finde! – ins gute alte Whistler. Hier hat es während meiner Abwesenheit schon den ersten Schnee gegeben, im Dorf bleibt der zwar noch nicht liegen, aber auch das wird wohl nicht mehr allzu lange dauern…
Nach dem ersten Aufenthalt in Whistler hatte ich mich dazu entschieden, das HI-Hostel aufgrund der Lage nicht mehr zu buchen und bin jetzt in einem anderen im Ortsteil Creekside. Das ist in etwa gleich weit entfernt, nur geht hier nicht viermal am Tag ein Bus, sondern viermal in der Stunde!
Bei dem Hostel hatte ich richtiges Glück: das Haupthaus wird momentan noch renoviert und daher wurde ich in einem der Ferienhäuser, die zum Hostel gehören, untergebracht. Leb hier diese Woche also jetzt mit zwei englischen Jungs und hab das große Glück, in dieser Zeit ein eigenes Zimmer zu haben. Das ist zwar winzig und es passt nur ein Bett rein, aber ich finde das richtig toll (ist übrigens ein recht großes Bett).
Außerdem ist der Wohn- und Kochbereich groß UND das erste mal, seitdem ich in Kanada bin, habe ich wieder einen Fernseher zur Verfügung, eine ganz neue Erfahrung.
Hab gestern auch gleich mal rausgefunden, dass Whistler eine eigene „Reality-Soap“ hat, á la The Hills (was wahrscheinlich niemand kennt). Peak Season, wirklich sehr lustig anzuschauen.
Meine beiden Mitbewohner, Dave und Joe, erschienen mir auf den ersten Blick etwas seltsam, stellen sich aber als ziemlich nett raus. Haben mir gestern auch gleich mal von ihren Sachen einen (bzw. drei) Gin Tonic angeboten.
So, nun zum heutigen Training: Von zwei bis sechs war ich heut im MC Donalds und hatte mit drei anderen den ersten Tag Training (zwei weitere werden folgen).
Es war sehr viel Theorie. Was man macht, um Feuer zu vermeiden, wie man mit Kunden umgeht und allerlei Regeln. Dann ging es ins Restaurant runter und uns wurde das alles auch nochmal gezeigt.
Hab außerdem schon Pommes gemacht, Hamburgerfleisch gebraten und Chicken Nuggets frittiert.
Morgen geht es dann in den Kassenbereich vor, also Kunden bedienen und das ganze Zeug dann richten. Mal schauen, wie das wird.
Wenn ich das richtig verstanden habe, werden wir am dritten Tag dann auf uns alleine gestellt sein und quasi normal mitarbeiten. Und danach kann man dann entscheiden, wo genau man arbeiten möchte. Da bin ich mir noch nicht so sicher, Burger machen oder Kunden bedienen?
So, das wurde mal wieder ein langer Eintrag, ich wird mich dann morgen oder übermorgen mal mit Neuigkeiten vom Training melden und vielleicht auch mal wieder ein paar Fotos machen und hochladen, damit der viele Text besser zu ertragen ist!
Liebste Grüße,
Anna-Lisa
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Winter in Whistler!
Huhu meine Lieben!
Also, heute hatte ich ja mein Interview bei Mc Donalds. Das hat ungefähr fünf Minuten gedauert… Dann meinte er, er würde mich einstellen und am Dienstag wäre das erste Training (alles genauere will er mir noch mitteilen.) Und in die Mitarbeiterunterkünfte könnte ich ab 1.11.
Tomas war an sich auch richtig locker und lustig und ich denke, dass das Arbeiten da spaßig werden könnte. Er meinte auch, er stellt mich nur ein, wenn ich ihm Deutsch beibringe.
Das hört sich alles super an und ich hoffe auch, dass das alles so klappen wird und meine Existenz in Whistler erst mal gesichert ist.
Mir ist auch heute erst klar geworden, welch großes Glück ich gehabt habe, dass ich sofort einen Job mit Chance auf Mitarbeiterunterkünfte gefunden habe. Das ist hier nämlich mehr als selten und total begehrt (ihr müsstet mal sehen, wie viele hier im Ort rumrennen und ihre Resumes abgeben!!)
Ich weiß zwar noch nicht genau, wo ich dann bis zum 1.11. unterkommen soll, aber da wird sich auch noch was finden! Steh dem erst mal positiv gegenüber.
Desweiteren hab ich mich heut noch mit Melissa getroffen. Sie ist das australische Mädchen, das in Vancouver mit mir im Zimmer war und sie hat in Whistler auch einen Job und Unterkunft und wird somit auch den Winter hier verbringen. Ich denke, dass wir uns sicher öfter sehen werden.
Gestern hab ich auch telefonischen Kontakt mit Brigitte und Uli Brand, die ja in Pemberton wohnen und von denen ich in einem früheren Eintrag schon mal erzählt habe, aufgenommen.
Denen habe ich vorhin wieder angerufen, um vom Interview zu erzählen.
Und Herr Brand hat dann vorgeschlagen, dass wir uns morgen in Whistler treffen könnten. Das wird dann in einem Restaurant im Ort stattfinden und ich bin schon sehr gespannt auf die beiden!
Ansonsten gibt es erst mal nichts neues mehr, außer dass ich von Samstag bis Montag vielleicht nach Vancouver fahre, um mir noch einige Winterkleider zuzulegen. Ich hatte ja eigentlich geplant, dafür mal nach Seattle zu fahren, da es da viele Outlets gibt, aber der Plan muss wohl eher warten und alles in Vancouver besorgt werden.
Ich genieß es hier übrigens grad richtig, denn es ist jetzt schon die zweite Nacht, die ich alleine in dem Zimmer hier verbringe, nachdem die beiden komischen Kühe (die haben so genervt) gestern abgereist sind, ist noch niemand neues hier angekommen, der meinem Zimmer zugeteilt wurde. Von mir aus kann das bis Samstag auch ruhig so bleiben, ist richtig schön, ein paar Nächte ganz allein zu sein!
Ich halte euch auf dem Laufenden und möchte mich auch bedanken, dass ihr immer so fleißig Kommentare schreibt, ist wirklich schön, wenn man morgens aufwacht und sieht, dass schon wieder einige den Blog verfolgt haben!!
Liebe Grüße,
Anna-Lisa
Dienstag, 20. Oktober 2009
Interview
Ich halte euch auf dem Laufenden
Eventuell-Job und Bärentreff
Dazu hab ich erst mal noch ne Stunde in einer Art Arbeitsamt verbracht, wo ich Bewerbungen für die verschiedensten Jobs umsonst ausdrucken und kopieren konnte.
Dann habe ich mich im Dorf auf gemacht und bin in verschiedene Geschäfte/Restaurants und so weiter, um diese unter die Leute zu bringen.
Und ich muss sagen, das war irgendwie ganz schön frustrierend. Man hat den Leuten angemerkt, dass hier momentan viele sein müssen, die den Tag so verbringen, wie ich… und meistens konnte ich beim Rausgehen auch schon sagen, von wem ich sicherlich nichts mehr hören werde!
Einer wollte zum Beispiel auch, dass ich so in circa drei Wochen nochmal vorbeikomme, um die Bewerbung abzugeben, da sie dann erst mit dem Suchen anfangen.
Und für die meisten Jobs (wie beispielsweise Bedienungen in Restaurants) suchen die einfach auch Leute, die schon zwei bis drei Jahre Erfahrung mitbringen.
Schlussendlich bin ich dann eher aus Spaß noch in Mc Donalds rein. Ich hatte in einem Heft gelesen, dass die auch Mitarbeiterunterkünfte anbieten und dachte, eine Bewerbung mehr oder weniger tut auch nichts zur Sache.
Gut, ich also zur Theke, gefragt, ob sie Mitarbeiter suchen und direkt zu einem höheren Tier, der gerade in der Filiale saß, geführt worden.
Mit dem hatte ich augenblicklich eine Art Bewerbungsgespräch und der war ziemlich begeistert von mir. Er meinte, ich hätte gute Chancen, den Job zu bekommen und er würde sich dann in den nächsten Tagen bei mir melden.
Jetzt bin ich natürlich gespannt, was ich von denen gemeldet bekomme. Ganz klar, das wäre nicht mein Traumberuf, aber falls ich in den Mitarbeiterunterkünften wohnen könnte und wirklich Chancen auf den Job habe, würde ich definitiv annehmen. Es wäre zumindest mal eine Möglichkeit, in Whistler zu bleiben! Und nach anderen Dingen umschauen könnte ich mich dann immer noch.
Aber ich hab mich ja auch online bei vielen Sachen beworben, vielleicht bekomme ich da in den nächsten Tagen auch noch Antworten.
Nach diesem positiven Erlebnis hab ich mich dann dazu entschieden, es mit den Bewerbungen abgeben für heute sein zu lassen und zurück ins Hostel zu laufen.
Und ihr werdet euch sicher schon gefragt haben, was es mit dem Bärentreff in der Überschrift auf sich hat…also:
Als ich so ungefähr zehn Minuten auf dem Fußgängerweg war, kamen mir Fahrradfahrer entgegen, die sagten, sie hätten einen Bären abseits des Weges gesehen und ich solle doch vorsichtig sein.
Da stand ich dann also und war ziemlich baff: ein Bär, so nah am Dorf? Ich war mir dann nicht sicher, ob ich nicht lieber umkehren sollte, aber ich hatte keine Lust, zwei Stunden auf den Bus zu warten und bin daher vollen Mutes weiter gelaufen. Ich hatte dabei jedoch eine Riesenangst, dass plötzlich ein Bär vor mir steht. Aber ich lief und lief und es kam nichts. Gut, dachte ich, da hat sich der Bär wohl wieder vom Acker gemacht. Pustekuchen! Ich kam dann zu zwei Jungs, die auf dem Weg standen und miteinander redeten, ich dachte mir nichts dabei und bin an denen vorbeigelaufen… etwa zwei Schritte, denn dann hab ich den Bär gesehen. Er war gute zehn Meter von mir entfernt am Rande vom Weg… Und auf dem Baum oben waren zwei Bärenbabys!
Der Bär aus sicherer Entfernung!
Das war nun eine längere Schilderung meines Treffens mit einem Bären, das bisher wohl eindeutig als Highlight meiner Kanadareise zu vermerken ist.
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Anna-Lisa
Montag, 19. Oktober 2009
In Whistler angekommen
Nach dem eher unsinnigen Ausflug nach Vancouver liegen jetzt einige weitere schöne Tage in Nanaimo (die ich da vor allem wegen Kai verbracht habe!) hinter mir.
Am Samstag hat Kai in dem Cafe, in dem er arbeitet, eine Deutsche getroffen. Mit Caro (die übrigens Verwandte in Märkt hat, was für ein Zufall) und Johanna, einer weiteren deutschen, die für ein halbes Jahr in Nanaimo im Hostel arbeitet, sind wir abends was trinken gegangen. War ein sehr lustiger Abend und die Mädels waren richtig nett.
Heute hieß es für mich dann: Auf nach Whistler.
Der Weg dahin führt über den „Sea to Sky“ Highway, der Verbindungsstraße zwischen Vancouver und Whistler, die größtenteils aus einer Klippenstraße direkt am Meer besteht.
Das war wirklich der Hammer, superschön und ich bin aus dem Schauen gar nicht mehr rausgekommen.
In Whistler angekommen habe ich mich dann erst mal dazu entschieden, mir ein Taxi zu gönnen, denn die Dreiviertelstunde laufen zum Hostel wollte ich mir mit dem ganzen Gepäck nicht wirklich antun. Das Hostel ist klein und sehr schön, aber es liegt eben außerhalb von Whistler und es gibt am Tag nur viermal einen Bus, der es anfährt…
Nachdem ich eingecheckt hatte, hab ich mich sofort auf die Socken gemacht und die circa vier Kilometer ins Whistler Village zu Fuß zurückgelegt und mich dort einige Stunden umgeschaut.
Whistler ist ein recht kleiner und total süßer Skiort, der es mir auf den ersten Blick angetan hat. Es wäre wirklich super, wenn ich hier was finden würde und den Winter hier verbringen könnte!
Außerdem hab ich es mit dem Wetter richtig gut erwischt. Heute gab es Sonnenschein und war ziemlich warm. Vom Winter hab ich da noch nichts gespürt, denke aber auch, dass sich das relativ bald ändern wird.
Im Dorf war ich in nem kleinen Buchladen, da war total viel los. Da war irgendeine kanadische Sportmannschaft (Bob oder so??) zum Autogramme geben da... ich hab die auf jeden Fall noch nie gesehen!!
Morgen werde ich beizeiten aufstehen und den ersten Bus ins Dorf nehmen. Dann muss ich noch ein paar Lebensläufe kopieren und dann werde ich alles ablaufen was mir in den Weg kommt und den dort abgeben. Ich gebe dann morgen ein kurzes Feedback, wie es im Groß und Ganzen gelaufen ist.
Ganz liebe Grüße,
Freitag, 16. Oktober 2009
Planänderung
Ich bin gestern planmäßig mit der Fähre von Nanaimo nach Vancouver gefahren und habe auch meinen Couchsurfing-Host sicher erreicht. Für alle, die Couchsurfen nicht kennen: es gibt Leute, die im Internet ihre Couch für Leute anbieten, die nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Und da ich für die zwei Nächte in Vancouver kein Hostel buchen wollte, hab ich mir da was gesucht. Mit Rob und seinen Mitbewohnern habe ich es auch richtig gut erwischt, die haben mich sehr lieb aufgenommen und ich musste nicht mal auf der Couch schlafen, da eine der Mitbewohnerinnen über Nacht weg war.
Heute morgen bin ich dann auch – planmäßig – aufgestanden und wollte mich auf den Weg zum Büro der Security Firma machen.
Allerdings habe ich mich gestern Abend schon gleich gefragt, ob das wirklich das richtige ist und wer mich kennt weiß, dass wenn ich zu sehr an einer Sache zweifel, die eigentlich nie das richtige für mich sein kann.
Also habe ich mich dazu entschieden, nochmal schnell mit Daheim zu skypen, bevor ich mich wirklich für den Job bewerbe. Und als ich dann total verwirrt im Starbucks saß und mir vor lauter Verzweiflung auch noch massenweise Tränen runter liefen, war mir doch dann schnell klar: aus Plan A wird Plan B. Wie der Zufall so wollte, hatte ich auch von Familie Brand, die in der Nähe von Whistler wohnen, eine Email im Postfach, in der sie mir Links für Job- und Wohnungsmöglichkeiten in und um Whistler geschickt hatten… und da habe ich dann in einer spontanen Tag und Nebel Aktion für Montag den Greyhoundbus nach Whistler, sowie fünf Nächte im Hostel dort gebucht.
Ich dachte mir, eigentlich war es mein Traum hier den Winter über in einem Skigebiet zu arbeiten, also sollte ich das wohl auch versuchen, bevor ich nur wegen dem Geld einen anderen Job annehme. Sollte ich in Whistler keinen Job und vor allem keine kostengünstige Unterkunft finden, kann ich mich immer noch für den Security Job bewerben.
Jetzt sitze ich gerade am Horseshoe Bay und warte auf die Fähre, mit der es wieder zurück nach Nanaimo geht. Da ich ja meinen großen Rucksack bei Kai gelassen habe, werde ich nochmal bis Montag morgen dort bleiben.
Ganz liebe Grüße,
Anna-Lisa
Dienstag, 13. Oktober 2009
Mal ein neuer Eintrag
Hallo meine Lieben,
endlich finde ich mal wieder Motivation, euch etwas von meinem nun schon fast eine Woche andauernden Leben hier in Kanada zu berichten.
Ein bisschen Indian Summer
Seit Samstag bin ich auf Vancouver Island in Nanaimo und besuche hier Kai. Mit ihm schreibe ich schon seit einigen Monaten und er hatte mir angeboten, ihn mal hier zu besuchen. Er hat hier ein Zimmer und Jobs.
Nanaimo an sich gefällt mir richtig gut, hat praktisch keine Hochhäuser und ist echt süß.
Gestern war ich außerdem in einer Mall und hab ein paar richtig tolle Schuhe gefunden, was meine Laune natürlich sehr angehoben hat!!
In den nächsten Tagen wird es für mich wohl zurück nach Vancouver und ins Büro der Security-Firma, die für die Olympischen Winterspiele zuständig ist, gehen. Die suchen nämlich immer noch Hilfskräfte für die Zeit der Spiele und würde ich den Job bekommen, würde ich auch richtig gut bezahlt werden…also: Daumen drücken eurerseits ist angesagt!
Plan B wäre dann wohl, dass ich in ein Skigebiet fahren und mich dort nach Job und Unterkunft umschauen würde, aber momentan hoffe ich doch sehr auf Plan A!
Außerdem muss ich sagen, dass ich mit dem Zuckergehalt hier in den Getränken und vor allem in den Süßigkeiten noch nicht wirklich klar komme...von der Sprite bekommt man einen Zuckerschock und auch wenn die Süßigkeiten noch so harmlos aussehen....es fühlt sich an, als würde man einen Löffel voll Zucker im Mund haben...bin gespannt, ob mir diese Dinge mit der Zeit schmecken, oder ob ich das weiterhin einfach nur widerlich finden werde...:-)
Liebe Grüße aus Nanaimo,
eure Anna-Lisa
Pumpkin-Cake und Nanaimo-Bars
oder auch: Zucker
Freitag, 9. Oktober 2009
Bike Cruiser Tour durch den Stanley Park
Heute Mittag konnte ich mich aufraffen und bin mit meinen Zimmermitbewohnerinnen Nic (England), Melissa (Australien), außerdem Julian (Deutschland), sowie einem sehr netten und lustigen, irischen jungen Herrn, dessen Namen ich leider nicht buchstabieren kann, Richtung Stanley Park losgezogen. Dort haben wir dann Bike Cruiser ausgeliehen und haben eine Rundfahrt um den Park gemacht. Das war wirklich toll, aber es war doch schon ziemlich kühl für so eine Tour.
Der Stanley Park ist mit dem Central Park in New York zu vergleichen, er soll anscheinend aber schöner sein…Ich finde es jedenfalls ziemlich beeindruckend, dass es mitten in einer Großstadt einen so großen Park gibt…
Morgen früh werde ich dann aus dem Hostel, das übrigens recht gut ist, auschecken und mich auf den Weg nach Nanaimo, Vancouver Island, machen. Von dort gibt es dann den nächsten Blogeintrag, der dann vielleicht auch mal etwas länger wird.
Bye
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Hallo Miteinander,
ich bin gut in Vancouver angekommen. Der Flug war okay und auch den Weg vom Flughafen zum Hostel hab ich irgendwie gefunden!
Hab jetzt heute meine SIN-Nummer, die ich zum Arbeiten brauche, sowie ein Bankkonto und can. Simkarte beantragt/eröffnet/gekauft. Von Vancouver an sich hab ich noch nicht besonders viel gesehen, denk aber, dass ich morgen ein bisschen auf „Sightseeing-Tour“ gehen werde!
Ich bin momentan noch dauermüde, daher entschuldigt bitte, dass ich informativere Blogeinträge erst erstellen werde, wenn ich mich 100%ig an die Zeitverschiebung gewöhnt habe!
Liebe Grüße,
Anna-Lisa