
unser Häuschen
Am Wochenende war Ellen bei mir zu Besuch und durfte meine philippinische Zweit-Großfamilie hier kennenlernen. Am Samstag haben wir nicht mehr sonderlich viel unternommen, waren beide recht müde...
Am Sonntag haben wir uns dann mit Christoph Schneider, der einige Monate in Vancouver verbracht hat, und einem Freund von ihm getroffen. Sind mit denen ein bisschen durchs Dorf geschlendert und mit der Gondel mal auf den Berg hochgefahren. Das war allerdings ne recht blöde Idee, da wir dann alle vier nur noch die Wintersportgeräte dabei haben wollten. (Ich denk auch, dass es für mich bald mal ENDLICH auf den Berg gehen wird)
Der Mittag mit den beiden war ziemlich lustig und ungezwungen, wenn man bedenkt, dass wir die beiden ja gar nicht kannten. Nachdem wir die zwei dann zum Greyhound gebracht haben, haben Ellen und ich im Kino noch New Moon angeschaut.

Ellen und ich auf dem Berg!
Ellen ging es abends nicht sonderlich gut und sie ist daheim geblieben, während ich Valerie, eines der beiden deutschen Mädels, die mit mir arbeiten, besucht habe. Die wiederum hat sich nämlich den Knöchel verstaucht und ist deswegen nicht weggegangen. Wir saßen mit einer ihrer Mitbewohnerinnen (auch Deutsch, hui) zusammen und haben uns lange und nett unterhalten.
Gestern wurde dann kurzfristig beschlossen, mit Felipes Auto nach Vancouver zu fahren.
Also Er, Chris, Alexnader und ich samt Ellen ins Auto rein und auf den Weg gemacht.
Der Plan war dann jedoch schneller vorbei als wir gedacht haben... Es gab einen kurzen Moment von Unkonzentriertheit seitens des Fahres in einer Kurve, was dazu geführt hat, dass wir total in die Seitenmauer reingerast und einmal quer über den Highway geschlittert sind.
Großes Glück: niemand von uns wurde verletzt und es ist nichts schlimmeres passiert (schon Gegenverkehr in diesem Moment wäre nicht so lustig ausgegangen)...
Das war dann natürlich eine minimale Planänderung mit Warten auf den Abschleppdienst, Vernehmen durch die Polizei, und so weiter.
Das alles war ein recht großer Schock für uns, aber wie gesagt: wir hatten mehr als einen Schutzengel und wirklich unbeschreibliches Glück.
Ein (in Deutschland geborener) Fahrer von so nem Bus, der die Leute am Flughafen abholt und nach Whistler fährt hat uns dann bis nach Squamish und Ellen sogar bis nach Vancouver gebracht. In Squamish wurden wir von Julien abgeholt.
Das Verrückte war auch, dass ungefähr zehn Minuten nach dem Unfall die ganze McDonalds Crew informiert war und natürlich im Minutentakt angerufen habe, Tomas wollte uns sogar abholen.

in unserem 5 Sterne Bus nach Squamish

mit Santa und Julien (jaaa, mein James Blunt Verschnitt!)
Soviel also zu unserem "Glück im Unglück" Erlebnis.
Abends haben die drei Jungs und ich uns auch in der Crystal Lounge Chicken Wings und viiiiiel Bier gegönnt.


Morgen oder so werd ich mir mal noch die Bilder und Videos, die Alex und Chris gemacht haben, schnappen und hier hochladen...
Heute war mein weiterer freier Tag, bin mit Lena und Valerie durchs Dorf geschlendert und hab mir ein paar Sneaker gegönnt...
Gaaaaanz liebe Grüße von mir mit Rückenschmerzen!