Freitag, 18. Juni 2010

28.5.-7.5 : Von Boston über Bangor nach Halifax

Ohje, man ist am Reisen und sieht so unglaublich vieles und vergisst dabei wirklich völlig, den Blog auf dem Laufenden zu halten.
Gut, eine kurze Zusammenfassung:
Nach New York ging es nach Boston, genauer Cambridge, wo ich einige Tage bei Chris „gecouchsurft“ bin. Chris an sich war trotz einiger merkwürdiger Eigenschaften ganz nett und das absolut tolle war, dass er Student an der Harvard ist. So hab ich eine nette Tour über den wirklich traumhaften (und unglaublich großen) Campus bekommen und auch die Haupt- und juristische Bibliothek von innen sehen können. Ich glaube schon allein die Tatsache, an so einer wunderschönen Uni zu studieren, würde mich zum Lernen motivieren. Auch Boston ist eine richtig hübsche und recht europäische Stadt, der Stop hat sich gelohnt.

Harvard Eindrücke


Bangor ist ein unbekannter Ort kurz vor der kanadischen Grenze, Stephen King kommt aus der Gegend und George W. Bush hat hier anscheinend irgendwo (s)eine Ferienresidenz, mehr ist hier auch nicht los. Das, was den Aufenthalt hier wirklich toll gemacht hat, waren meine Couchsurf-Hosts. Bin für zwei Nächte bei Libby und Darrel untergekommen, die ein bisschen Öko und einfach nur super herzlich und nett waren. Sie haben mit mir die Parade zum Memorial Day angeschaut (die spinnen einfach, die Amis) und sind dann noch mit mir auf einem wunderschönen See Kanu fahren gegangen. Das sind wirklich zwei superliebe und tolle Menschen und ich habe für mich das erste mal richtig erlebt, was der Sinn von Couchsurfen ist!

Halifax war bisher die einzig wirklich unglücklich gewählte Station auf meiner Reise. Nova Scotia an sich hat eine wirklich tolle Landschaft, aber die ohne Mietwagen zu erkunden, ist einfach nur teuer. Und da es ununterbrochen geregnet hat, wollte ich natürlich auch keine Unmengen für Ausflüge ausgeben. Der Fehler war hier auch, zu couchsurfen, da ich zweimal kein Glück mit den Hosts hatte. Aber nunja, das passiert und auch das habe ich überlebt!

Das wirklich einzig bemerkenswerte war, dass meine erste Gastgeberin im Hafen gejobbt hat und mich am einzig wettertechnisch netten Tag umsonst auf einen der Sightseeing-Busse, die auch im Wasser „fahren“ können, gebracht hat. Das war super, mal auf so einem mitzufahren (auch wenn das in interessanten Städten wie Seattle oder San Francisco ganz bestimmt toller ist).



sie wurden ursprünglich für den Vietnam-Krieg gebaut und werden nun (ohne Kanonen auf der Seite) in verschiedenen Hafenstädten als Touri-Mittel eingesetzt

Anna-Lisa

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