Sonntag, 18. Juli 2010

29.6-9.7 Good Morning Ladys: Rocky Mountains

Die Bilder mal wieder zuerst, das Internet ist hier echt doof, kann die Bilder hochladen,aber nicht verschieben und beschriften!







Anfangs wusste ich ja nicht genau, worauf ich mich mit diesem Roadtrip eingelassen hatte, kannte Sarah ja nur ganz flüchtig und Sybille noch gar nicht. Im Rückblick gesehen, war es wirklich eine gute Entscheidung, bin gut mit den beiden klar gekommen und es war so wirklich die beste Möglichkeit, möglichst viel von der schönsten Straße der Welt mitzunehmen.
Das, was ich von den kanadischen Rocky Mountains gesehen habe, war der absolute Hammer. Ich hab irgendwann aufgehört, die Anzahl der atemberaubenden Seen,. Wasserfällen und Schluchten zu zählen, es gibt wirklich unglaublich viele.
Ich bin auch froh darüber, das alles im Sommer gemacht zu haben, der Gletscher vom Columbia Icefield ist wirklich das einzige, was ich lieber im Winter gesehen hätte!
Wir haben unter anderem in einem Hostel ohne Elektrizität und fließend Wasser geschlafen und in einem anderen, dessen Garten plötzlich von einem Elch aufgesucht wurde, der da so schnell auch nicht mehr weg wollte. Auch ansonsten haben wir unglaublich viel Wildlife (äh Wildleben? Blödes Wort) gesehen. Nach unzählig vielen Schwarzbären gab es für mich auch endlich mal einen Grizzly, viele Rehe, Eichhörnchen in allen möglichen Farben und tolle weiße Bergziegen die ein bisschen aussehen wie Eisbären!
Auf dem Weg zurück nach Vancouver gab es dann noch ein paar Stops z.B. am wärmsten See Kanadas (und ich bin überzeugt, dass das Wort warm hier als Witz gemeint ist) oder auch am Oyosoos Lake, da ist es ein bisschen wie in Italien.
Das Wochenende verbrachte ich dann mit couchsurfen in Vancouver, wo ich auch noch Isabellchen kennengelernt habe, diese Work&Travel Community in Kanada ist einfach winzig. Hab zum ersten mal im Pazifik gebadet, was in etwa so warm war wie der wärmste See Kanadas. Nun bin ich schon seit einer Woche zurück in Victoria und arbeite für Essen und Unterkunft wieder im Hostel, damit ich mein sowieso schon nicht mehr vorhandenes Geld vor den letzten Etappen Hawaii und San Francisco nicht mehr unnötig ausgeben muss.
Die Zeit rennt, nur noch knappe vier Wochen bleiben von meiner Auslandszeit. Und ich wünschte, sie würde sich etwas mehr Zeit lassen, die Zeit!

Montag, 12. Juli 2010

8.6-30.6 oder auch: einmal quer durchs Land





Okay, es hat mal wieder länger gedauert, bis ich mich zum erneuten bloggen aufraffen konnte. Man kann aber wirklich nicht behaupten, dass die vielen Kommentare mich zum schreiben motivieren würden.
Nach Halifax ging es nach durchgemachter Nacht am Flughafen (hey, das war ein Spaß) in die, meiner Meinung nach, schönste Stadt Kanadas. Eine ganze Woche hat es mich in Montréal gehalten, was auch an meinen super tollen Gastgebern Steffi und Lukas, die hiermit nochmal ganz lieb gegrüßt seien, lag. Ich kam in Montréal auch dazu, zum ersten mal ein Formel 1 Rennen live mitzuerleben, war ganz lustig!
Montréal itself (hilfe, wo sind denn die deutschen Wörter) ist wirklich super schön, lebhaft und abwechslungsreich. Würde ich französisch sprechen, wäre das definitiv eine Stadt, in der ich es länger aushalten könnte. Ganz nett fand ich auch Quebec City, es hat allerdings völlig gereicht, da nur für einen Tag hinzufahren, mich von einer Arbeitskollegin aus Whistler etwas rumführen zu lassen und ein weiteres Foto des meistfotografiertesten Hotels der Welt zu schießen.
Nach einigen weiteren Tagen Montréal war die nächste Station Toronto. Da, und auch an den Niagara-Fällen hat es mir ganz gut gefallen, Toronto ist ebenfalls eine sehr abwechslungsreiche und tolle Stadt. Und hier hab ich auch wieder mal erlebt was es heißt, seine Pläne, ohne groß darüber nachzudenken, vom einen auf den anderen Tag ändern zu können. Hab nämlich Sarah kennengelernt, die einen Tag später nach Vancouver geflogen ist um dort eine Freundin von zuhause zu treffen und eine Woche später mit der einen Rockies-Roadtrip zu starten. Überlegt hab ich nur Sekunden, bevor ich dann auch den Bus nach Vancouver gebucht habe.
4 Tage im Bus – das war ein Spaß. Eigentlich könnte ich über die ganze Fahrt schon fast ein Buch schreiben. Von komischen Leuten, Umwegen und Verzögerungen, tollen Landschaften und wie es so ist, früh morgens einen Verrückten im Bus zu haben, der schlussendlich von der Polizei abgeführt wird. Nach dem zweiten Tag konnte ich auch wirklich keine Menschen mehr sehen, was angesichts der Tatsache, dass ich in einem Bus saß, eher schwierig war.
Aber auch die Tage gingen vorbei und spätestens, als ich endlich in Pemberton angekommen war, war mir klar, dass die Busfahrt, im Nachhinein gesehen, eine richtig tolle Erfahrung war!
Tut mir Leid, dass die Bilder etwas ungeordnet und vor dem Text sind, aber irgendwie kann ich die gerade nicht verschieben!