Mittwoch, 18. August 2010
San Franciso
Freitag, 13. August 2010
Aloha und Pow Hana: Hawaii
Diese Bilder nerven mich, bin mit meinem Latein am Ende! Kann sie nicht mal mehr beschriften geschweige denn verschieben!
Was hat die USA für ein Glück, dass Hawaii zu ihrem Staat gehört. Würde ich irgendwann einen amerikanischen Pass geschenkt bekommen (ja, ein kanadischer wär mir lieber), ich wüsste, wo ich hingehe!
Schon bei der Ankunft am Flughafen von Honolulu merkt man, dass man sich in einer anderen Welt befindet, man wird in leuchtenden Farben mit Aloha begrüßt und sieht überall Blumen und Hawaii-Hemden. Sehr sympathisch!
Ich hatte ein unglaubliches Glück mit meinen Couchsurfer-Hosts. Hatte echt viel Spaß mit Johnny, da er ja gerade den neuen Fluch der Karibik Film auf Oahu dreht, konnte ich bei ihm wohnen. Naja, ok... stimmt nicht.
Wurde von Kahli und Louise, einem auf Oahu geborenen und aufgewachsenen Pärchen, mit selbst gemachter Lei am Flughafen abgeholt. War insgesamt zwei Nächte bei ihnen und das war einfach nur perfekt, die waren richtig toll! Wohnen ein bisschen aufm Berg und vom Balkon – auf dem ich geschlafen habe – aus hat man eine nette Aussicht auf Honolulu, Waikiki und den Diamond Head. Hab mit dem Fahrrad den Waikiki und die dazugehörige Shopping- und Hotelpromenade abgeradelt, war im Meer schwimmen und abends mit Louise, Kahli und einigen Freunden von ihnen in Honolulus Chinatown unterwegs. Am Tag darauf ging es mit dem Bus, der für $ 2,50 die ganze Insel umrundet an die Northshore, nach Haleiwa, wo ein Freund von denen wohnt, bei dem konnte ich ebenfalls zwei Nächte bleiben (ich sag ja, die sind super!) Sollte Matt und einen Mitbewohner von Louise und Kahli an einem Strand treffen, was zur Wanderung mit gesamten Gepäck durch den tiefen Sand wurde, bis ich die gefunden habe – fun times! Der Busfahrer war sich nicht sicher, wo der Strand ist und hat mich dann einfach mal auf gut Glück an dem Ort rausgelassen, an dem er den Keiki Beach vermutet hat. Das war aber der schönste Strand, den ich auf Hawaii gesehen hab, da einfach kaum Leute da waren. Haleiwa selbst ist ein nettes kleines Surferstädtchen und die zwei Strandtage mit Matt und Alex waren genial! Am zweiten Tag waren wir am Waimea Beach (uh, der kommt sogar in „Surfin' USA von den Beastie Boys vor! Okay, da kommen in etwa 200 verschiedene Strände in den USA vor...) Dort hab ich beim schnorcheln Schildkröten sehen können, unglaublich beeindruckend, wie groß die sind!
Am Montag morgen ging es dann früh los zum Flughafen, wo mein kleines Insel-Hopper-Flugzeug darauf gewartet hat, mich nach Maui zu fliegen. Hab mir wirklich lange überlegt, ob ich noch eine zweite Insel anschauen soll oder nicht. Bin froh, es getan zu haben.
Hab da im Banana Bungalow Hostel eingechekt, das an sich eine echt blöde Lage hat, ziemlich in der Mitte der Insel, aber sie haben freie Touren. So wurde ich am Dienstag die Road to Hana (könnt ihr ja mal googeln, da gibt es geniale Fotos von) entlangkutschiert, mit 677 Kurven, einspurigen Brücken, Stops an tollen Stränden und Wanderung durch einen Bambuswald zu nem riesigen Wasserfall. Auf dem Weg zurück wurde dann im Dunkeln noch ein kurzer Stop zum Sterne schauen eingelegt, sowas hab ich definitiv noch nie gesehen. Bin mir ziemlich sicher, dass es keinen Stern gibt, den man da nicht sehen konnte.
Der nächste Tag ging erst an einen Strand an dem man, wenn man denn wollte, schnorcheln und von weiteren Klippen springen, oder auch im Pool des Hotels anbei baden konnte. Nach dem Sonnen baden hielten wir noch kurz an der anscheinend größten, im freien stehenden Buddha-Statue außerhalb Japans (Kommentar des Tourguides: I think that's bullshit but it's what the books tell). Und dann hatten wir noch ein paar Stunden Aufenthalt in Laheina, das Städtchen hat mir von denen, die ich auf Hawaii gesehen hab, am besten gefallen. Sehr klein, hübsch und hat ne nette Atmosphäre. Nach dem schönen Sonnenuntergang ging es dann wider zurück ins Hostel. Maui unterscheidet sich total von Oahu, ist grüner und irgendwie vielfältiger. Aber auch trocken, da brennt es momentan viel. Heute morgen hoppte ich wieder zurück nach Oahu und hier sitze ich gerade im Garten des Flughafens (das gibt es wirklich!!) und warte darauf, dass in einigen Stunden der Flug nach San Francisco startet. Die Woche Hawaii war wie man sich einen perfekten Urlaub vorstellt, auch wenn ich noch vieles nicht gesehen hab (den Vulkan auf Maui, Pearl Harbor und einige der anderen Inseln sind nur Beispiele) ABER ich brauche ja schließlich auch handfeste Gründe, wieder hierher zu kommen!
Schade eigentlich, dass Hawaii nicht zu Kanada gehört. Obwohl... perfekter als perfekt geht ja gar nicht mehr. Auf bald!
Montag, 2. August 2010
Dear time, slow down!
Lieg hier gerade in meinem Bett im Zimmer 23k des Ocean Island Backpacker Hostels in Victoria. Das war die letzten drei Wochen mein zuhause. Hab im Hostel gewwooft, also fünfmal pro Woche jeweils sechs Stunden für Unterkunft und Essen gearbeitet. Und morgen reise ich ab.
Das Packen schieb ich die ganze Zeit vor mir her, sobald ich das machet, wird die Abreise morgen früh realistisch. Denn mit dem Verlassen Victorias beginnen jetzt offiziell die letzten Wochen in Canada (/USA). Von jetzt an rennt die Zeit noch unverschämt schneller als davor sowieso schon.
Nach einem Zwischenstopp in Vancouver und Seattle geht es Donnerstag Abend ab nach Hawaii, eine Woche später für vier Tage nach San Francisco. Ja und dann? Dann hab ich nicht mal mehr eine Woche, bevor es zurück in die Heimat geht.
Realisieren kann ich das einfach nicht.
Ich kann natürlich nicht behaupten, dass ich mich in gewissen Punkten nicht auf zuhause freuen würde, aber so im groß und ganzen hab ich mich hier einfach an ein wunderschönes Leben gewöhnt und es wird schwierig, das einfach so hinter mir lassen zu müssen.
Nunja, ich versuche, mir noch nicht allzu viele Gedanken darüber zu machen, was in zwei Wochen naht und das zu tun, was ich hier in Kanada erst richtig gelernt habe: den Moment zu Leben.
Die letzten Wochen hier in Victoria waren sehr schön, es tat gut, nach der Reiserei nochmals für eine längere Zeit an ein und demselben Ort zu sein und natürlich habe ich auch hier wieder tolle Leute kennen gelernt und es wird mir ein weiteres mal nicht so leicht fallen, die einfach zurück zu lassen. Die meisten von denen sind übrigens aus Kanada oder stehen gerade erst am Beginn ihres Auslandsjahres und manche überlegen sich sogar, den Winter in Whistler zu verbringen. Mein Skiferienreiseziel steht damit jedenfalls schon mal fest!
Ich versuche, noch ein paar Fotos anzuhängen, wie gut das dieses mal klappt wird sich zeigen.
In diesem Sinne: bis bald!
Sonntag, 18. Juli 2010
29.6-9.7 Good Morning Ladys: Rocky Mountains
Anfangs wusste ich ja nicht genau, worauf ich mich mit diesem Roadtrip eingelassen hatte, kannte Sarah ja nur ganz flüchtig und Sybille noch gar nicht. Im Rückblick gesehen, war es wirklich eine gute Entscheidung, bin gut mit den beiden klar gekommen und es war so wirklich die beste Möglichkeit, möglichst viel von der schönsten Straße der Welt mitzunehmen.
Das, was ich von den kanadischen Rocky Mountains gesehen habe, war der absolute Hammer. Ich hab irgendwann aufgehört, die Anzahl der atemberaubenden Seen,. Wasserfällen und Schluchten zu zählen, es gibt wirklich unglaublich viele.
Ich bin auch froh darüber, das alles im Sommer gemacht zu haben, der Gletscher vom Columbia Icefield ist wirklich das einzige, was ich lieber im Winter gesehen hätte!
Wir haben unter anderem in einem Hostel ohne Elektrizität und fließend Wasser geschlafen und in einem anderen, dessen Garten plötzlich von einem Elch aufgesucht wurde, der da so schnell auch nicht mehr weg wollte. Auch ansonsten haben wir unglaublich viel Wildlife (äh Wildleben? Blödes Wort) gesehen. Nach unzählig vielen Schwarzbären gab es für mich auch endlich mal einen Grizzly, viele Rehe, Eichhörnchen in allen möglichen Farben und tolle weiße Bergziegen die ein bisschen aussehen wie Eisbären!
Auf dem Weg zurück nach Vancouver gab es dann noch ein paar Stops z.B. am wärmsten See Kanadas (und ich bin überzeugt, dass das Wort warm hier als Witz gemeint ist) oder auch am Oyosoos Lake, da ist es ein bisschen wie in Italien.
Das Wochenende verbrachte ich dann mit couchsurfen in Vancouver, wo ich auch noch Isabellchen kennengelernt habe, diese Work&Travel Community in Kanada ist einfach winzig. Hab zum ersten mal im Pazifik gebadet, was in etwa so warm war wie der wärmste See Kanadas. Nun bin ich schon seit einer Woche zurück in Victoria und arbeite für Essen und Unterkunft wieder im Hostel, damit ich mein sowieso schon nicht mehr vorhandenes Geld vor den letzten Etappen Hawaii und San Francisco nicht mehr unnötig ausgeben muss.
Die Zeit rennt, nur noch knappe vier Wochen bleiben von meiner Auslandszeit. Und ich wünschte, sie würde sich etwas mehr Zeit lassen, die Zeit!
Montag, 12. Juli 2010
8.6-30.6 oder auch: einmal quer durchs Land
Okay, es hat mal wieder länger gedauert, bis ich mich zum erneuten bloggen aufraffen konnte. Man kann aber wirklich nicht behaupten, dass die vielen Kommentare mich zum schreiben motivieren würden.
Nach Halifax ging es nach durchgemachter Nacht am Flughafen (hey, das war ein Spaß) in die, meiner Meinung nach, schönste Stadt Kanadas. Eine ganze Woche hat es mich in Montréal gehalten, was auch an meinen super tollen Gastgebern Steffi und Lukas, die hiermit nochmal ganz lieb gegrüßt seien, lag. Ich kam in Montréal auch dazu, zum ersten mal ein Formel 1 Rennen live mitzuerleben, war ganz lustig!
Montréal itself (hilfe, wo sind denn die deutschen Wörter) ist wirklich super schön, lebhaft und abwechslungsreich. Würde ich französisch sprechen, wäre das definitiv eine Stadt, in der ich es länger aushalten könnte. Ganz nett fand ich auch Quebec City, es hat allerdings völlig gereicht, da nur für einen Tag hinzufahren, mich von einer Arbeitskollegin aus Whistler etwas rumführen zu lassen und ein weiteres Foto des meistfotografiertesten Hotels der Welt zu schießen.
Nach einigen weiteren Tagen Montréal war die nächste Station Toronto. Da, und auch an den Niagara-Fällen hat es mir ganz gut gefallen, Toronto ist ebenfalls eine sehr abwechslungsreiche und tolle Stadt. Und hier hab ich auch wieder mal erlebt was es heißt, seine Pläne, ohne groß darüber nachzudenken, vom einen auf den anderen Tag ändern zu können. Hab nämlich Sarah kennengelernt, die einen Tag später nach Vancouver geflogen ist um dort eine Freundin von zuhause zu treffen und eine Woche später mit der einen Rockies-Roadtrip zu starten. Überlegt hab ich nur Sekunden, bevor ich dann auch den Bus nach Vancouver gebucht habe.
4 Tage im Bus – das war ein Spaß. Eigentlich könnte ich über die ganze Fahrt schon fast ein Buch schreiben. Von komischen Leuten, Umwegen und Verzögerungen, tollen Landschaften und wie es so ist, früh morgens einen Verrückten im Bus zu haben, der schlussendlich von der Polizei abgeführt wird. Nach dem zweiten Tag konnte ich auch wirklich keine Menschen mehr sehen, was angesichts der Tatsache, dass ich in einem Bus saß, eher schwierig war.
Aber auch die Tage gingen vorbei und spätestens, als ich endlich in Pemberton angekommen war, war mir klar, dass die Busfahrt, im Nachhinein gesehen, eine richtig tolle Erfahrung war!
Tut mir Leid, dass die Bilder etwas ungeordnet und vor dem Text sind, aber irgendwie kann ich die gerade nicht verschieben!
Freitag, 18. Juni 2010
28.5.-7.5 : Von Boston über Bangor nach Halifax
Gut, eine kurze Zusammenfassung:
Nach New York ging es nach Boston, genauer Cambridge, wo ich einige Tage bei Chris „gecouchsurft“ bin. Chris an sich war trotz einiger merkwürdiger Eigenschaften ganz nett und das absolut tolle war, dass er Student an der Harvard ist. So hab ich eine nette Tour über den wirklich traumhaften (und unglaublich großen) Campus bekommen und auch die Haupt- und juristische Bibliothek von innen sehen können. Ich glaube schon allein die Tatsache, an so einer wunderschönen Uni zu studieren, würde mich zum Lernen motivieren. Auch Boston ist eine richtig hübsche und recht europäische Stadt, der Stop hat sich gelohnt.
Harvard Eindrücke
Bangor ist ein unbekannter Ort kurz vor der kanadischen Grenze, Stephen King kommt aus der Gegend und George W. Bush hat hier anscheinend irgendwo (s)eine Ferienresidenz, mehr ist hier auch nicht los. Das, was den Aufenthalt hier wirklich toll gemacht hat, waren meine Couchsurf-Hosts. Bin für zwei Nächte bei Libby und Darrel untergekommen, die ein bisschen Öko und einfach nur super herzlich und nett waren. Sie haben mit mir die Parade zum Memorial Day angeschaut (die spinnen einfach, die Amis) und sind dann noch mit mir auf einem wunderschönen See Kanu fahren gegangen. Das sind wirklich zwei superliebe und tolle Menschen und ich habe für mich das erste mal richtig erlebt, was der Sinn von Couchsurfen ist!
Halifax war bisher die einzig wirklich unglücklich gewählte Station auf meiner Reise. Nova Scotia an sich hat eine wirklich tolle Landschaft, aber die ohne Mietwagen zu erkunden, ist einfach nur teuer. Und da es ununterbrochen geregnet hat, wollte ich natürlich auch keine Unmengen für Ausflüge ausgeben. Der Fehler war hier auch, zu couchsurfen, da ich zweimal kein Glück mit den Hosts hatte. Aber nunja, das passiert und auch das habe ich überlebt!
Das wirklich einzig bemerkenswerte war, dass meine erste Gastgeberin im Hafen gejobbt hat und mich am einzig wettertechnisch netten Tag umsonst auf einen der Sightseeing-Busse, die auch im Wasser „fahren“ können, gebracht hat. Das war super, mal auf so einem mitzufahren (auch wenn das in interessanten Städten wie Seattle oder San Francisco ganz bestimmt toller ist).
sie wurden ursprünglich für den Vietnam-Krieg gebaut und werden nun (ohne Kanonen auf der Seite) in verschiedenen Hafenstädten als Touri-Mittel eingesetzt
Anna-Lisa
Donnerstag, 3. Juni 2010
22.5-27.5: New York, New York
In den ersten Tagen hab ich mich von Vera einfach nur herumführen lassen und mich so ohne zu große Verwirrungsmomente in die Stadt einfinden können (schon allein am Subwayplan wäre ich im ersten Moment gescheitert, hehe).
Rein Sightseeingtechnisch war in unserem Programm denke ich alles wichtige dabei, wir haben natürlich auch Schauplätze von Sex and the City nicht zu kurz kommen lassen, aber wer hätte da was anderes erwartet. Auch ein kurzes Treffen mit Katharina konnten wir einrichten, sie war mit ihrer Schwester und deren Freund dort. Ein Haufen Alemannen aufm Times Sqaure - herrlich (im Allgemeinen scheint übrigens ganz Deutschland seine Pfingstferien in New York zu verbringen, an jeder Ecke hörte man Deutsch).
Schon in der Planungsphase hatten Vera und ich uns dafür entschieden, auch ein Musical am Broadway zu besuchen und die Karten für Lion King gebucht. Es war ein wunderschönes und atemberaubendes Musical und wir haben keinen Cent davon bereut!
Schlußendlich blieb ich noch einen Tag länger als Vera im Big Apple, den ich vor allem mit Herumschlendern (es war so heiß!) im Central Park verbracht habe. Die Stimmung am Imagine Memorial für John Lennon war wirklich toll, ein junger Mann mit Gitarre hat Beatles Lieder zum besten gegeben und die ganzen älteren Leute (die waren in ihren jungen Jahren sicherlich alle Groupies) haben mitgesungen. So schön!
Und natürlich hat es mich zum Abschluss des Tages nochmal an den Times Square verschlagen und wie jedes Mal im Meer von blinkenden und leuchtenden Anzeigetafeln dachte ich mir "Ja, du bist wirklich in New York!"
