Freitag, 16. Oktober 2009

Planänderung

Heute morgen habe ich einen klassischen Fall von „Ich ändere meine Meinung von einen Moment auf den anderen“, was bei mir ja des öfteren mal vorkommt, erlebt.
Ich bin gestern planmäßig mit der Fähre von Nanaimo nach Vancouver gefahren und habe auch meinen Couchsurfing-Host sicher erreicht. Für alle, die Couchsurfen nicht kennen: es gibt Leute, die im Internet ihre Couch für Leute anbieten, die nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Und da ich für die zwei Nächte in Vancouver kein Hostel buchen wollte, hab ich mir da was gesucht. Mit Rob und seinen Mitbewohnern habe ich es auch richtig gut erwischt, die haben mich sehr lieb aufgenommen und ich musste nicht mal auf der Couch schlafen, da eine der Mitbewohnerinnen über Nacht weg war.
Heute morgen bin ich dann auch – planmäßig – aufgestanden und wollte mich auf den Weg zum Büro der Security Firma machen.
Allerdings habe ich mich gestern Abend schon gleich gefragt, ob das wirklich das richtige ist und wer mich kennt weiß, dass wenn ich zu sehr an einer Sache zweifel, die eigentlich nie das richtige für mich sein kann.
Also habe ich mich dazu entschieden, nochmal schnell mit Daheim zu skypen, bevor ich mich wirklich für den Job bewerbe. Und als ich dann total verwirrt im Starbucks saß und mir vor lauter Verzweiflung auch noch massenweise Tränen runter liefen, war mir doch dann schnell klar: aus Plan A wird Plan B. Wie der Zufall so wollte, hatte ich auch von Familie Brand, die in der Nähe von Whistler wohnen, eine Email im Postfach, in der sie mir Links für Job- und Wohnungsmöglichkeiten in und um Whistler geschickt hatten… und da habe ich dann in einer spontanen Tag und Nebel Aktion für Montag den Greyhoundbus nach Whistler, sowie fünf Nächte im Hostel dort gebucht.
Ich dachte mir, eigentlich war es mein Traum hier den Winter über in einem Skigebiet zu arbeiten, also sollte ich das wohl auch versuchen, bevor ich nur wegen dem Geld einen anderen Job annehme. Sollte ich in Whistler keinen Job und vor allem keine kostengünstige Unterkunft finden, kann ich mich immer noch für den Security Job bewerben.
Jetzt sitze ich gerade am Horseshoe Bay und warte auf die Fähre, mit der es wieder zurück nach Nanaimo geht. Da ich ja meinen großen Rucksack bei Kai gelassen habe, werde ich nochmal bis Montag morgen dort bleiben.
Ganz liebe Grüße,
Anna-Lisa

4 Kommentare:

  1. Das ist ja mal ne 180-Grad-Wendung... Aber das war ja eigentlich schon immer dein Wunsch, den Winter über in einem Skigebiet zu arbeiten. Dann wird das auch das Richtige sein!
    Drück dir die Daumen für die Jobsuche!

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  2. irgendwie sieht man meine einträge nie,manno :(
    ich wuensch dir ganz viel glueck dass du in whistler gleich was tolles findest (whistler hab ich getsern übrigens im tv gesehn :P )
    hast dir nen leckeren starbucks coffe gegoennt? :)
    bis zum nächsten eintrag liebe anna-lisa und ich hoffe man kann das jetzt lesen hier...-.-
    :-* nadja

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  3. Tamaralein kleines schwein17. Oktober 2009 um 04:01

    whistler hab ich auch im fernseh gesehen und ganz laut gerufen, da geht anna-lisa hin udn fest auf nadjas schenkel geschlagen! so viel dazu!!
    also dann würd ich sagen treffen wir uns mittwoch zum schlitten fahren und aus seattle wird erstmal nichts. aber das ist auch ok! :)
    ich wünsche dir viel erfolg liebstes lisii!! udn ich muss endlich mal schauen,dass ich das mit dem skypen auf die reihe bekomm!!! ich will dir unbedingt mal winken!!!! :)
    au revoir :-*

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  4. Aha Anna-Lisa...
    nur wegen des Rucksackes kommst du zu mir. Das ist ja gut zu wissen. Das Bier, heut Abend, kannst du dann auch mit deinem Rucksack trinken...
    Pff...

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