Montag, 30. November 2009

Hallo meine Lieben, etwas Neues gibt es eigentlich nicht, daher einfach mal ein paar Fotos...



der Unfallwagen


bei der Arbeit


im Mc vorm Weggehen mit Paul, Valerie und Lena


das wär ein richtig schönes Bild, würde Mollys Freundin (rechts) nich so saublöd ins Bild reinspringen...


Valerie und Molly


mit Jason und Valerie

Dienstag, 24. November 2009

Besuch von Ellen und Unfall

unser Häuschen


Am Wochenende war Ellen bei mir zu Besuch und durfte meine philippinische Zweit-Großfamilie hier kennenlernen. Am Samstag haben wir nicht mehr sonderlich viel unternommen, waren beide recht müde...
Am Sonntag haben wir uns dann mit Christoph Schneider, der einige Monate in Vancouver verbracht hat, und einem Freund von ihm getroffen. Sind mit denen ein bisschen durchs Dorf geschlendert und mit der Gondel mal auf den Berg hochgefahren. Das war allerdings ne recht blöde Idee, da wir dann alle vier nur noch die Wintersportgeräte dabei haben wollten. (Ich denk auch, dass es für mich bald mal ENDLICH auf den Berg gehen wird)
Der Mittag mit den beiden war ziemlich lustig und ungezwungen, wenn man bedenkt, dass wir die beiden ja gar nicht kannten. Nachdem wir die zwei dann zum Greyhound gebracht haben, haben Ellen und ich im Kino noch New Moon angeschaut.



Ellen und ich auf dem Berg!



Ellen ging es abends nicht sonderlich gut und sie ist daheim geblieben, während ich Valerie, eines der beiden deutschen Mädels, die mit mir arbeiten, besucht habe. Die wiederum hat sich nämlich den Knöchel verstaucht und ist deswegen nicht weggegangen. Wir saßen mit einer ihrer Mitbewohnerinnen (auch Deutsch, hui) zusammen und haben uns lange und nett unterhalten.
Gestern wurde dann kurzfristig beschlossen, mit Felipes Auto nach Vancouver zu fahren.
Also Er, Chris, Alexnader und ich samt Ellen ins Auto rein und auf den Weg gemacht.
Der Plan war dann jedoch schneller vorbei als wir gedacht haben... Es gab einen kurzen Moment von Unkonzentriertheit seitens des Fahres in einer Kurve, was dazu geführt hat, dass wir total in die Seitenmauer reingerast und einmal quer über den Highway geschlittert sind.
Großes Glück: niemand von uns wurde verletzt und es ist nichts schlimmeres passiert (schon Gegenverkehr in diesem Moment wäre nicht so lustig ausgegangen)...
Das war dann natürlich eine minimale Planänderung mit Warten auf den Abschleppdienst, Vernehmen durch die Polizei, und so weiter.
Das alles war ein recht großer Schock für uns, aber wie gesagt: wir hatten mehr als einen Schutzengel und wirklich unbeschreibliches Glück.
Ein (in Deutschland geborener) Fahrer von so nem Bus, der die Leute am Flughafen abholt und nach Whistler fährt hat uns dann bis nach Squamish und Ellen sogar bis nach Vancouver gebracht. In Squamish wurden wir von Julien abgeholt.
Das Verrückte war auch, dass ungefähr zehn Minuten nach dem Unfall die ganze McDonalds Crew informiert war und natürlich im Minutentakt angerufen habe, Tomas wollte uns sogar abholen.


in unserem 5 Sterne Bus nach Squamish


mit Santa und Julien (jaaa, mein James Blunt Verschnitt!)



Soviel also zu unserem "Glück im Unglück" Erlebnis.
Abends haben die drei Jungs und ich uns auch in der Crystal Lounge Chicken Wings und viiiiiel Bier gegönnt.


Morgen oder so werd ich mir mal noch die Bilder und Videos, die Alex und Chris gemacht haben, schnappen und hier hochladen...
Heute war mein weiterer freier Tag, bin mit Lena und Valerie durchs Dorf geschlendert und hab mir ein paar Sneaker gegönnt...
Gaaaaanz liebe Grüße von mir mit Rückenschmerzen!

Samstag, 21. November 2009

Spontaner Trip zu WALMART

Einige Bilder vom Weihnachtsshopping in Squamish...



die total herzige Cola Flasche


Alexander und Julien unterm Nistelzweig

Julien (aka. James Blunt Haare!)


eines der vielen singenden Kuscheltiere (wir haben sie alle gleichzeitig singen lassen)

hab natürlich auch an den Nachwuchs gedacht, sowas könnte die Kleine an ihrem ersten Weihnachtsfest doch tragen, was meint ihr, Sabrina und Alex?

meine Shoppingpartner von links: ManMan (arbeitet in Pemberton im MC), Alexander und Julien


Montag, 16. November 2009

Regnerische Auszeit in Vancouver

Gestern Morgen gings los auf meinen zweitägigen Ausflug nach Vancouver.
Schon nach einer knappen Stunde Fahrt hat der Schnee in Regen gewechselt.
Den Tag hab ich dann erst mal in einer Mall in West Vancouver gestartet, da Uli und Brigitte mir erzählt haben, dass es da einen deutschen Metzger gibt, der unter anderem auch Bretzeln verkauft... und da ich die neben den vielen guten essbaren Dingen auch ziemlich vermisse, hab ich den Metzger natürlich aufgesucht! Der hat, außer viel Fleisch und Wurst, auch deutsche Produkte wie Senf oder Fertigsaucen im Angebot - außerdem Lebkuchen, Spekulatius und andere Weihnachtsleckereien. Da hab ich dann mal eine kleine Auswahl für meine Mitbewohner mitgenommen.
Das Wiedersehen mit Ellen später war dann richtig schön, hab mich so gefreut, sie zu sehen!
Wir waren abends noch was essen (die Geschichte über den Marsch im Regen durch halb Downtown, auf der Suche nach Schokofondue,Abstehcer in einen komischen Pub und schlußendlich leckerem Diner um die Ecke vom Hostel lasse ich großzügig aus, da sie für meine momentane Motivation zu schreiben, wirklich zu lang ist.), haben uns aber auf grund ihres Jetlags ziemlich früh verabschiedet.
Heute waren wir dann noch ein bisschen zusammen in der Stadt unterwege (im Regen, erschien mir erwähnenswert) bevor ich mich gegen Abend dann auf den Weg zurück nach Whistler gemacht habe.
Es gäbe übrigens auch ein Foto von mir und Ellen, allerdings hat sie mir verboten, es hochzuladen... vielleicht wird es am Wochenende neue Fotos geben, da kommt sie mich wahrscheinlich besuchen.
Bis zum nächsten Eintrag,
Anna-LisaAuf dem Weg vom Haus zum Greyhound: Schneeeee


Leckere Bretzeln!


Vancouver: Regen

Freitag, 13. November 2009

Let it snow, let it snow, let it snow


Hier schneit es wie verrückt, die Skilifte werden morgen sogar zwei Wochen früher als geplant eröffnet!
Bei mir ist im Groß und Ganzen alles in Ordnung, bin fleissig am Arbeiten und gewöhn mich mit jedem Tag mehr ein.
Ich hab übrigens schon dafür gesorgt, dass ich die Zeit bei Mc Donalds nie vergessen werde. Unter anderem habe ich mich am Grill verbrannt und damit wird eine ziemlich große Brandnarbe am Arm mich für immer und ewig an diesen Job erinnern. Das ist doch wunderbar. Mehrere Souveniers werden wahrscheinlich noch folgen.
Meine Mitarbeiter/-bewohner wachsen mir langsam richitg ans Herz. Es beschäftigt mich nur immer wieder aufs Neue, wenn sie mir von ihren Kindern und ihrer Familie in den Philippinen erzählen. Die meisten haben nämlich ihre noch recht jungen Kinder zurück gelassen und schicken jeden Paycheck heim, da ein Stundenlohn hier in etwa einem Wochenlohn auf den Philippinen entspricht und sie ihren Kindern so natürlich ein besseres Leben ermöglichen können.
Trotzdem finde ich die Vorstellung immer wieder schrecklich.

Da ihr ja total heiß darauf zu schein seit, mal ein Foto von mir zu sehen, komme ich eurem Wunsch mal nach. Ihr seht mich also - wie gewünscht - in meiner Arbeitsuniform, schwer am Schaffen !

Mein Arbeitsplatz

Am Egg-Muffin zusammenbauen

Am Sonntag werde ich übrigens wieder einmal nach Vancouver fahren und das hat dieses Mal sogar einen richtig tollen Grund: Ich werde Ellen besuchen, die nämlich seit Gestern da ist.
Ich freu mich so unglaublich, jemanden zu treffen, den ich wirklich kenne, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
(Dafür nehm ich doch sogar zwei Tage in "Raincity" in Kauf...hihi)

Ganz liebe Grüße aus dem wunderschönen und zugeschneiten Whistler !!!

Freitag, 6. November 2009

Skandaaaal

Gestern wurde der Whistler McDonalds geschlossen.
Warum?
Eine Kundin hat sich beschwert, sie hätte eine Ratte gesehen.
Ein Inspektor wurde gerufen, Rattenspuren gefunden.
Folge: Das Lokal wird vorrübergehend geschlossen.
Unsere Arbeit: Putzen
Wir putzen nun also das ganze Lokal, von oben bis unten, jeden Raum, jede Ecke und wenn das gemacht wurde, kommt der Inspektor wieder und dann können wir wieder öffnen.
Das wird hoffentlich in ein paar Tagen soweit sein, denn acht Stunden am Stück Putzen sind irgendwie nicht so lustig.
Liebe Grüße,
Anna-Lisa


Scott und Molly
(Scott ist bescheuert)


Lyn

Dienstag, 3. November 2009

Stand der Dinge


Wieder sind einige Tage seit meinem letzten Eintrag vergangen…
Hab das Training gut abgeschlossen und nun auch schon die ersten Tage richtiges Arbeiten hinter mir. Die Woche arbeite ich schon Full Time, das heißt 8 Stunden am Tag und zwei Tage in der Woche frei.
Am Sonntag ging es dann auch auf in die Mitarbeiterunterkunft und die hat meine Erwartungen mehr als übertroffen: wider Erwarten hat doch jeder von uns sein eigenes Zimmer bekommen und ich hab dabei das größte Zimmer („Masterroom“) mit kleinem begehbaren Kleiderschrank und eigenem Zugang zu einem der Badezimmer ergattert.
Das Haus an sich ist recht alt, riesig und wirklich schön. Außerdem zahl ich jetzt keine 300 Dollar im Monat und das ist für Whistler-Verhältnisse praktisch umsonst.

mein großes Bett

die Kommode


und der "begehbare Kleiderschrank"

die große Küche

der Esstisch


und das Wohnzimmer

Meine Mitbewohner sind also auch gleichzeitig meine Mitarbeiter und die meisten sind auch um einiges älter als ich, aber bisher sind sie superlieb und ich denke, ich wird gut mit denen klarkommen. Außerdem lieben sie es zu kochen und ich vermute, ich werde in der Zeit hier viel, für mich neues, Essen probieren.

Ansonsten gibt es nicht soviel neues zu berichten. Letze Woche war ich noch bei Uli und Brigitte in Pemberton zum Essen eingeladen, was wirklich toll und vor allem lecker war. Und morgen darf ich schon wieder eine Einladung von ihnen wahrnehmen…
Ich melde mich, sobald es Neuigkeiten gibt,
Anna-Lisa